Überwachung der Arbeitnehmer durch „Keylogger“

Die Aufzeichnung und Speicherung der Tastatureingaben an einem dienstlichen Computer (Keylogger) sind Datenerhebungen nach § 3 Abs. 1 bis 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Sie sind ein Eingriff in das Recht des betroffenen Arbeitnehmers auf informationelle Selbstbestimmung, gleich ob sie offen oder verdeckt erfolgen.

Das BDSG schränkt die Möglichkeiten des Arbeitgebers ein. Ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts zweigt Möglichkeiten und Grenzen auf.

Wir beraten Arbeitgeber und Betriebsräte bei der Einrichtung solcher Kontrollmaßnahmen.